Chart-Erfolg für die erste Single von "Unter uns"-

Mars' erste Single "Reason" stieg auf Platz 11 der viel beachteten "Trendcharts" ein - ein Riesenerfolg für Sänger und Schauspieler Mars aus der RTL-Soap "Unter uns". Seit fast zwei Jahren ist er dort als Martin "Mars" Sommer zu sehen. Jetzt hat Mars an die auch während seiner Fernsehkarriere gepflegte Musikleidenschaft angeknüpft. Die Single "Reason" mit zwei Bonustracks "Borderline" und "New Day" wurde vergangenen Freitag veröffentlicht. Der Düsseldorfer Mars, der eigentlich Marcel "Mars" Saibert heißt und am 11. September 30 Jahre alt wird, erklärt seine Leidenschaft zur Musik:

Was bedeutet Ihnen der Song "Reason"?

"Reason" bedeutet mir sehr viel, weil es unser Einstieg ins Popbusiness ist: es ist der erste Lovesong, den ich gemeinsam mit Peter Reckord für "Unter uns" geschrieben habe. Darüber hinaus ist es das perfekte Liebeslied für Frischverliebte, die sich dadurch vielleicht noch mehr verlieben werden - oder für alle diejenigen, die sich verlieben wollen: ein schöner Song, um sich anzunähern... Wink

Wie und wann kamen Sie zum Musikmachen?

Mit 13 Jahren begegnete ich im Cluburlaub in der Türkei einem Typen, der Gitarre spielen konnte. Er überredete mich dazu, in der abendlichen Clubshow drei Lieder zu spielen: "Stand By Me", "The Joker" und "Johnny Be Good". Das kam alles ganz gut an. Später gründete ich zusammen mit einem Freund eine Coverband und mit 16 fing ich mit eigener Musik an. Unsere Hip Hop Band hieß "Konstruktive Kritik", unser Album "Kühl". Ich fing zu der Zeit auch an, klassischen Gesangsunterricht zu nehmen und alles etwas ernsthafter zu betreiben. Ich merkte damals schon: "Hey, damit kannst du Leute und dich selbst glücklich machen!" - ich stehe nämlich, wenn man von dem Musikalischen mal absieht, sehr gerne auf der Bühne.

Haben Sie musikalische Vorbilder?

Durchaus: Ich finde unter anderem Mike Patton und Elvis klasse.

Was hören Sie privat?

Ich lege mich da nicht so fest, mein Musikgeschmack ist ziemlich breit gefächert. Teilweise bekomme ich Musik von Freunden empfohlen, aber es gibt auch Künstler auf die ich speziell achte, bei denen ich beobachte, ob sie neue Alben rausbringen. Mein Spektrum reicht von Jazz über Pantera bis zu Klassik am Sonntag beim Radiokonzert.

Sie haben schon zahlreiche Live-Gigs hinter sich. Wie ist das Gefühl, auf der Bühne zu stehen?

Es ist toll! Gerade wenn man eigene Sachen spielt, ist es faszinierend, wie das Publikum reagiert. Mit meiner damaligen Band "Juicy Junk" kam auch der "interne Bandspaß" dazu: Wir hatten zusammen eine gute Energie, die alle nach vorne gebracht hat. Schon cool, wie man gemeinsam das Publikum "kriegen" kann, auf was die Leute abgehen. Das kann auch ein bisschen süchtig machen.

Und was reizt Sie an den Studioaufnahmen?

Ich finde es spannend, Sachen auszuprobieren. Im Studio gibt es natürlich "Pflichtübungen", die man machen muss. Daneben macht es aber riesigen Spaß, aus einem rohen Entwurf einen kompletten Song zu machen. Gemeinsam mit den treuen Begleitern Klavier und Gitarre ist das wie eine Geburtsstunde - man bringt dem "Baby" das Laufen bei.

Wie kamen Sie zu "Unter uns"?

Eine Casterin von "Unter Uns", die mich schon vorher kannte, hat ein Konzert von uns gesehen. Da habe ich ihr das Album von "Juicy Junk", meiner damaligen Band, in die Hand gedrückt. Ich bin ihr nach wie vor dankbar, da sie mit dafür verantwortlich war, dass auch "Juicy Junk" in die Serie eingebaut wurde. Meine Jungs haben einen Sommer lang mit mir im Übersee verbracht.

Wie reagieren ihre "Unter uns"-Kollegen auf Ihre Musik?

Positiv. Einige wollten die Lieder schon vor Veröffentlichung haben, was natürlich nicht ging. Viele waren bei dem Song "Borderline" sehr gerührt - und weinten ganz ohne Hilfsmittel bei der Beerdigung von René, bei der ich ihn gesungen habe.

Wann ist Ihre Musik wieder in "Unter uns" zu hören?

Nach der Release-Party wird es noch ein großes Abschlusskonzert im Übersee geben, das diese Woche gedreht wird, und meine Songs kommen immer wieder mal in der Serie vor, u.a. singe ich für meine Serienfreundin Anna Weigel.

Sie wurden in diesem Jahr zum "Sexiest Soapstar" gewählt: Wie geht man damit um, ein Teenie-Idol und gleichzeitig ein ernst zu nehmender Musiker zu sein?

Das eine hat mir dem anderen nicht so viel zu tun: Teens suchen sich immer die Leute aus, die sie cool finden. Das ehrt mich natürlich, dass ich - auch wenn ich selbst kein Teenager mehr bin - da ausgesucht wurde. Auf der anderen Seite steht das qualitative Songwriting und das kommt dem obigem Kompliment ja nicht in die Quere.

Ein kleiner Blick in die Zukunft: Mars in fünf Jahren. Wo sehen Sie sich da?

Ich versuche das nicht so zu konkretisieren, da ich tendenziell ein spontaner Mensch bin. Würde mich natürlich sehr freuen, wenn die musikalische Ebene funktionieren würde, oder aber wenn ich weitere Filme mit Estelle Klawitter drehen könnte oder andere Rollen als neue Herausforderung bekommen würde. Ich mag das nicht so komplett ausformulieren, es eher auf mich zukommen lassen. Das Leben hat ein bestimmtes Ding mit dir vor, was sich langsam entschlüsselt. Und mal ehrlich: Überraschungen sind doch immer am schönsten.

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