Ich bin ein Star - holt mich hier raus: Endspurt im Camp!

Tanja und Melanie sind "Wackelkandidaten"

Tanja muss zu ihrer ersten Dschungelprüfung mit dem Namen "Wackelkandidaten" antreten. Doch sie ist nicht allein. Melanie muss mit ihr um die fünf Sterne kämpfen. Die Aufgabe: Eine große Wippe steht in mitten eines Sees. An der einen Seite der Wippe befinden sich die fünf großen Sterne in einem Netz unter der Planke. Die beiden Camperinnen müssen nun die fünf Sterne durch Werfen von der einen Seite der Wippe auf die andere Seite bekommen. Dabei müssen sie nach jedem Wurf die Seite wechseln, damit immer im Wechsel einer Werfer und einer Fänger ist. Acht Minuten haben sie dafür insgesamt Zeit. Die Zeit startet, wenn beide in der Mitte der Wippe auf der Planke stehen. Und wollen die beiden sich dieser sportlichen Herausforderung stellen? "Ja! Unbedingt", so Tanja,
Die beiden springen in den See und klettern auf die Mitte der Wippe. Daniel gibt das Startkommando: "Die Zeit läuft ab jetzt. Acht Minuten!" Beide gehen vorsichtig, aber geschickt zu ihrem Ende der Planke. Melanie holt den ersten Stern aus dem Netz und wirft ihn zu Tanja - doch leider fängt sie ihn nicht. Der erste Stern ist verloren.

Jetzt müssen sie die Seite tauschen. Tanja ist bei den Sternen und Melanie ruft immer wieder: "Ganz langsam!" Tanja wirft den zweiten Stern, der auch wieder im Wasser landet. Wieder wechseln sie die Seiten. "Die gute Nachricht für euch, ihr seid noch nicht ins Wasser gefallen", ruft Daniel ihnen vom Ufer aus zu. Melanie wirft auch den nächsten Stern daneben. Daniel: "Auch dieser Stern ist verloren. Vielleicht solltet ihr eure Wurftechnik überdenken! Noch vier Minuten, die Hälfte der Zeit ist vorbei." Tanja ist dran. Sie konzentriert sich und wirft den vierten Stern so gut, dass Melanie ihn ohne Probleme fangen und in den Beutel unter der Planke verstauen kann. Den letzten Stern muss Melanie werfen. Es sind noch über zwei Minuten Zeit. Melanie: "Ich warte den Wind ab." Melanies Seite der Wippe liegt tiefer. Sonja zu Melanie: "Bist du schwerer als Tanja?" Melanie: "Ich glaube ich bin schwerer. Das liegt an den Kilos hier oben!" Daniel: "Du meinst dein Gehirn!" Melanie wirft und wieder ist der Stern nicht zu fangen.

Nur einen Stern haben die beiden bekommen. Sichtlich enttäuscht machen sie sich auf den Weg zurück ins Camp.

Was sonst noch passiert:

Larissa Düsentrieb

Die Wäscheleine hängt über Larissas Pritsche und sie spielt einfach nur so daran:

Winfried: "Mach die Wäscheleine nicht kaputt. Die dehnt aus, wenn du so zerrst. Lass sie locker, bitte." Larissa: "Ja!" Winfried: "Ja, dann mache es auch!" Und die Wäscheleine reißt! Winfried: "Das war eine Wäscheleine." Larissa: "Was?" Jochen. "Ach, du hast sie durchgerissen?" Larissa: "Sie ist gebrochen." Winfried: "Ja, sie ist von alleine kaputt gegangen." Larissa: "Sie ist wirklich gebrochen." Winfried: "Ja, sie hing da und ist von alleine kaputt gegangen... Warte, ich nehme mein Handtuch weg, sonst fällt es noch in den Dreck." Larissa. "Es ist ein ganz dünnes Seil..." Winfried: "Ja, die gehen auch irgendwann von alleine kaputt." Larissa: "Das kann man reparieren. Wir haben ja noch eine Wäscheleine." Und Larissa versucht die Leine wieder zusammenzuknoten. Larissa: "Wo habt ihr das Seil her?" Jochen: "Das hat der Winfried für uns gebastelt!" Winfried: "Und gerettet von den Fleischpaketen." Larissa: "Ich mache uns eine Neue, versprochen." Jochen: "Okay". Larissa: "Ihr werdet staunen. Ich habe so eine Pechsträhne in letzter Zeit, ich weiß nicht, woran das liegt." Scheinbar hält Larissas Knoten: "Schau, geht doch." Und sie legt sich wieder auf die Pritsche unter die Wäscheleine. Jochen: "Warum legst du dich gerade da drauf." Larissa: "Ich dachte nur, da drüben war so heiß..." Jochen: "Denke doch nicht... das ist doch unser Wäsche-Trocken-Platz." Winfried: "Und wenn du mit deinen Füßen das so schmutzig machst, wenn das Handtuch da hängt?" Larissa: "Ich glaube, ich bin im falschen Film..."
Not macht erfinderisch und so baut sich Larissa aus Palmenblättern eine eigene Wäscheleine. Da die Blätter zu groß sind und Larissa kein Messer hat, brennt sie ein Palmenblatt im Lagerfeuer auf passende Größe ab. Winfried: "Lässt du das bitte sein, ich möchte nicht, dass das im meinem Feuer ist." Larissa: "Das ist nicht dein Feuer. Es ist unser Feuer und ich mache eine Wäscheleine. Und weil ich kein Messer habe, muss ich das ab brennen." Winfried: "Okay." Winfried: "Jochen, bitte sage was dazu." Jochen: "Nee, ich will nicht."

Die großen Blätter brennen ab und aus dem Palmenast wird ein Stab: Larissa: "Ist wenigstens stabil, jetzt haben wir eine richtige Wäscheleine." Tanja schaut genervt und entgeistert zu.

Mit dem Stab geht Larissa zur Pritsche und will ihn längst auf die gekreuzten Füße der Schlafgelegenheit legen. Doch leider ist er zu kurz. Melanie: "Da haben deine Berechnungen wohl nicht gestimmt." Doch Larissa gibt nicht auf. Sie geht in den Dschungel, schleppt einen langen Ast an und legt ihn längst über die Pritsche. Und diesmal ist er lang genug.
Endlich kommen Jochen und Winfried wieder ans Lagerfeuer. Larissa stolz: "Darf ich euch vorstellen: unsere neue Hängeleine." Winfried ablehnend: "Ich bedanke mich." Jochen emotionslos: "Wow, cool." Larissa stolz: "Die ist um einiges besser, weil du kannst da nicht nur ein Handtuch darauf tun. Die ist so stabil, da kannst du Fitnessübungen darauf machen. Nicht zu vergleichen mit so einer kleinen Schnur." Winfried findet Larissas "Wäscheleine-Erfindung" völlig daneben. Winfried: "Ich mache meine Wäscheleine woanders hin."

Tanja weint bei Jochen

"Die wollen mich leiden sehen. Ich habe es hundert Mal in Interviews erklärt, dass ich hier bin und NICHT Dschungelkönigin werden will", erklärt Tanja völlig paralysiert, nachdem klar ist, dass es Marco ist, der das Camp verlassen wird. Während der Österreicher seine Sachen packt und sich verabschiedet, sitzt sie den Tränen nahe auf einer Liege. Jochen versucht zu trösten und dann beginnt Tanja in Jochens Armen richtig zu weinen. Marco indes verlässt mit den Worten "Kämpft weiter, kämpft alle weiter..." das Camp. Und was sagt Marco nach seinem Auszug dazu, dass er gehen musste und Tanja bleibt? Marco: "Ich habe das zu Tanja schon die ganze Zeit gesagt, sie hat anscheinend eine sehr, sehr große Fan-Base und Leute draußen, die sie sehr sympathisch finden."

Tanja ist die "Vielleicht-Königin" des Dschungelcamps. Sie will aus dem Camp, steht seit Tagen in der Endauswahl der letzten beiden Kandidaten, die "vielleicht" das Dschungelcamp verlassen müssen, doch sie wird trotz "sehr ruhiger Führung" nicht entlassen! Sie zweifelt an sich. Warum lassen sie die Zuschauer nicht aus dem Camp?

Traurig sitzt sie am Lagerfeuer. Tanja zu Winfried: "Ich glaube nicht, dass die mich raus lassen. Ich dachte eigentlich 2014 wird ein gutes Jahr für mich, dass ich mal irgendwann Glück habe." Jochen: "Und, wie fühlst du dich?" Tanja resigniert: "Alles toll...." Jochen: "Das (vielleicht) war jetzt ein Wake Up Call für dich, weißt du?" Tanja völlig planlos: "Nee." Jochen: "Damit du noch einen kleinen Gang umlegst..." Tanja: "Nee."
Jochen: "Sehe es nicht als Bestrafung, sondern als Bestätigung." Jochen: "Hast du es schon mal so gesehen?" Tanja ausdruckslos: "Nee." Sieh es aber so." Tanja apathisch: "Nee." Jochen: "Es ist keine Bestrafung! Die Leute rufen nicht für dich an, um dich leiden zu sehen." Tanja: "Ja." Jochen: "Das glaube ich nicht! Du wirst geliebt von den Leuten, deshalb lassen sie dich drin. Im Hotel abhängen können wir noch unser ganzes Leben... warum zweifelst du so an dir?"

Jochen legt seinen Arm um Tanja. Tanja: "Weil andere Leute sich auch was wünschen und die kriegen es auch." Und weiter: "Die Leute erwarten von msir: `so jetzt mach mal - das ist die Lustige - spring mal`." Jochen: "Siehe es als Bestätigung, es ist toll, auch wenn es nur einen Tag weiter geht... Es ist keine Bestrafung hier zu sein... Die Zuschauer wollen dich nicht quälen." Tanja schaut regungslos ins Leere.

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